Pokerface.

11. Juli 2010

Besser als Lotto.

Seit Tagen hat es gefühlte 45 Grad draußen, auch die Wohnung hat sich auf knapp über 30 Grad aufgeheizt. Es hilft auch kaum etwas, die ganze Nacht über alle Löcher aufzureissen, um für etwas frische Luft zu sorgen. Also habe ich den heutigen Sonntag genutzt, um zuerst einen bereits als defekt abgeschriebenen, kleinen Ventilator zu reparieren, und anschließend habe ich auch mal wieder dem Online-Poker gewidmet.

Bisher mit Erfolg — sowohl, was den Ventilator als auch das Pokern angeht — und ich bin noch nicht fertig: Jeden Sonntag gibt es bei dem Online-Poker-Anbieter, bei dem ich spiele, Poker-Turniere, bei denen pro Turnier bis zu 750.000 US-Dollar ausgeschüttet werden, allerdings muss man sich in diese Turniere auch mit 215 US-Dollar “einkaufen”. Es sei denn, man spielt zuvor einen so genannten “Satelliten”, also ein kleineres Turnier, bei dem der Buy-In günstiger ist, und man als erster Gewinner ein Los für das große Turnier erhält.

Und genau das habe ich heute gemacht: 11 US-Dollar hat der Satellit gekostet, und ich habe nach rund 80 Minuten den ersten Platz belegt und mir damit das Ticket für das große Turnier heute Abend erworben — das, wie gesagt, rund 225 USD wert ist.

D.h. ab 19 Uhr bitte keine Anrufe mehr, sondern Daumen drücken! Wer mir nachweislich die Daumen gedrückt hat, wird an einer möglichen Siegprämie beteiligt — also bitte per Kommentar die Daumen drücken! Heute, JETZT!

[Nachtrag: Mit etwas mehr Übung könnte ich mir auch den Beruf des Poker-Spielers vorstellen. Vielleicht sollte ich es einfach mal probieren…?! Nachteil: Es gibt kein "festes" Einkommen bzw. kann das Einkommen auch stark schwanken, ja sogar ins Negative abrutschen. Vorteil: Weniger Stress, freie Zeiteinteilung, und die Möglichkeit auf ein wesentlich höheres Einkommen als heute. Zudem freie Wohnortwahl…]

[Nachtrag 2: 20:00 Uhr, von knapp 3.000 Spielern sind nur noch rund 2.500 dabei. Der 1. Platz gewinnt 117.000 US-Dollar, bis Platz 432 werden Gewinne ausgeschüttet. Mein Ziel: Unter die besten 400 Spieler zu kommen, damit bekomme ich 400+ US-Dollar.]

[Nachtrag 3: 20:45 Uhr, ausgeschieden an 1.728. Stelle, leider kein Preisgeld. 11 US-Dollar verspielt. Fahre ich morgen halt doch wieder ins Büro *grummel*]

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:11g_poker_chips.jpg

Doppelmord und Stilblüten.

7. Juli 2010

Vergangenen Montag in Hannover: Doppelmord wegen eines Fussballstreits.

Am Montagfrüh auf dem Weg zur Arbeit fahre ich an einer Szene wie aus einem Krimi vorbei: Ein Straßenabschnitt ist gesperrt, Fahrzeuge mit Blaulicht stehen quer auf der Fahrbahn und dem Gehweg, drum herum stehen einige Teams mit Fernsehkameras. Und mittendrin: Menschen in weißen Overalls, offensichtlich auf Spurensuche.

Dass es sich bei dieser Szene allerdings nicht um einen Dreh für einen neuen Tatort handelt, habe ich erst gestern erfahren: Zwei Italienier wurden kaltblütig erschossen wegen eines Streits über die Anzahl der Weltmeistertitel von Italien bzw. Deutschland. Unfassbar.

Noch viel schlimmer ist aber das, was man hierzu in einigen Onlinemedien findet: Offensichtlich automatisch lassen einige Webseiten am Ende eines Artikels über diesen Vorfall Links zu weiteren Artikeln mit “ähnlichem” Inhalt erscheinen, damit der geneigte Leser am besten gleich weiterliest und nicht sofort wieder verschwindet. Dabei kann es schon mal passieren, dass die brutalen Kopfschüsse in einem Atemzug mit einem blühenden Hannover genannt wird:

(Bildschirmfoto vom 07. Juli 2010, 14:15 Uhr, Quelle: sueddeutsche.de)

Kleine Details ganz groß.

1. Juli 2010

Muss. Dringend. Wieder. Fotografieren.

Nachdem ich vor kurzem eine schöne Sammlung faszinierender Makroaufnahmen gesehen habe, kribbelt es mich mal wieder in den Fingern. Meine Fotoausrüstung hat leider schon Staub angesetzt.

Daher diese Notiz an mich selbst: Dringend mal wieder auf “Fotosafari” gehen…

Multi oder Tasking, das ist die Frage.

1. Juli 2010

iPod Touch mit iOS4

Ich habe Anfang letzter Woche das aktuellste Update auf meinen iPod Touch aufgespielt – iOS4. Nur leider musste ich feststellen, dass das neue Feature, auf das ich mich am meisten gefreut hatte, von diesem Gerät überhaupt nicht unterstütz wird: Multitasking. Der entscheidende Tipp kam von Alex (danke!), der meinte, mit einem Jailbreak (“Geek alert!”) könne man es aber auch für den iPod Touch (2nd Generation) freischalten.

Sofort getestet und siehe da, es geht tatsächlich.

Aber was für eine Enttäusch ist das denn: Einige Apps unterstützen dieses seltsame Multitasking überhaupt nicht, sondern starten quasi immer “von vorne”, auch wenn man sie aus der Taskleiste einfach nur wieder in den Vordergrund holt. Und andere funktionieren so gut, dass sie die Batterie des Gerätes innerhalb weniger Stunden komplett aussaugen.

Und da ich noch keinen Weg gefunden habe, Applikationen wie bisher direkt zu beenden, fliegt Multitaksing von dem Gerät wieder runter. Ich werde heute Abend (der zweite fussballfrei Abend seit Beginn dieser WM!) das Gerät nochmal patchen und lasse dieses mal den Haken bei “Multitasking” einfach weg.

[Update] Habe am Wochenende übrigens zum ersten mal ein iPhone 3G für einen Bekannten “geknackt”, d.h. mit der Original-Software bespielt, ge-jailbraked (jailgebraiked?) und anschließend noch ge-unlocked – und alles hat einwandfrei funktioniert. Also: wer (s)ein iPhone “entsperren” will, immer her damit.

Lieblings-SPAM-Mail der Woche

24. Juni 2010

Diese Woche lautet meine Lieblings-SPAM-Mail wie folgt (den in der Mail enthaltenen Link habe ich entfernt :-)):

Lieber Kontoinhaber,
Ihr Konto wurde vorübergehend gewesen.
Zum Entfernen der Beschränkung klicken Sie bitte hier.
Thank You.

Verfahren

1. Juni 2010

Ende Tag vier unserer diesjährigen Radtour. Unterkunft ist das YMCA in Basel, nach gut 300 Kilometer entlang des Bodensees und des Rheins schmerzen nicht nur die Muskeln, auch das Sitzfleisch ist leicht “strapaziert”. Jeden Tag knapp sechs Stunden auf dem Fahrrad zu sitzen bin ich einfach nicht gewohnt.
Und es ist wie fast immer: Wir quälen uns alle, wohingegen die meisten anderen Menschen unter “Urlaub” wohl etwas ganz anderes verstehen. Aber es hat ja auch sein gutes: ich lerne mit einem Mal viele Orte und Gegenden der Region, in der ich aufgewachsen bin aus einer ganz neuen Perspektive kennen.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass auf den letzten beiden Tagen dieser Tour das Wetter noch einigermassen mitspielt und wir weiterhin pannenfrei bis ans Ziel kommen.
Ich melde mich mich einem kurzen Update, sobald ich wieder zu Hause bin (und ja, ich freue mich auf meinen gepolsterten Schreibtischstuhl und auf meine weiche Couch…).

[Update 1] Zurück von der Tour. Fazit: Keine technischen Ausfälle, keine Platten, keine krankheitsbedingten Unterbrechungen oder Absagen. Gesamtkilometer: ca. 500 und ein paar zerquetschte. Nette Tour mit netten Leuten, lasst uns schnell die Tour für’s nächste Jahr planen.

[Update 2] Meinen Fahrradhelm habe ich inzwischen ausgemistet, muss mir schnell einen neuen kaufen (ich fühle mich inzwischen echt unsicher auf dem Rad ohne Helm). Vielleicht auch ein neues Fahrrad für die kommende Tour…?!

Verschossen.

18. Mai 2010

Seit letzter Woche zickt meine EC-karte rum. Na ja, eigentlich weniger meine Karte, sondern sämtliche Geldautomaten “meines” Geldinstitutes. “Der Vorgang wurde aus technischen Gründen abgebrochen” lese ich immer bei dem Versuch, Bargeld abzuheben. Egal an welchem Automaten diese Institutes.

Bei anderen Banken erhalte ich natürlich sofort Bargeld aus dem Automaten, auch kann ich in Geschäften mit meiner EC-Karte bezahlen, alles offensichtlich ohne Probleme. Nur meine eigene Bank verweigert mir eine Auszahlung.

Heute rief ich zum wiederholten Mal bei meiner Bank an, und gegen Nachmittag rief mich Frau P. zurück, meine seit neustem für mich zuständige Mitarbeiterin. Und was soll ich sagen: Ich habe mich sofort in Ihre Stimme und ihr Lachen verliebt. Es war ein längeres, sehr nettes und sehr herzliches Telefonat, und ich habe die Stimme immer noch im Ohr. Ihre Stimme klingt jung, hell, sehr weiblich und sehr fröhlich. Und das Lachen, das ich ihr entlocken konnte, war zum dahinschmelzen.

Liebe Frau P., ich hätte nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie mir meine neue EC-Karte nicht per Post zusenden, sondern persönlich vorbeibrigen würden! Oder wir vereinbaren einen Termin, an dem ich meine neue EC-Karte bei Ihnen persönlich in Empfang nehmen kann. Wie auch immer Sie sich entscheiden, bitte lassen Sie es mich schnell wissen…

Update erfolgreich!

17. März 2010

MySQL 5.0 und WordPress 2.9.2

Die letzten automatischen Updates von WordPress schlugen fehl, da ich noch eine alte MySQL-Datenbank in der Version 4.x im Einsatz hatte. Aber innerhalb von wenigen Minuten ist es mir gelungen, sowohl die Datenbank als auch im Anschluss WordPress auf die aktuellen Versionen zu aktualiseren.

Und da ich mir beim letzten Mal die Stellen in der style.css und der header.php notiert hatte, die zu ändern sind, damit mein personalisierter Header nach einen WordPress-Update in altem Glanz erscheint, hat alles in allem gerade mal rund 20 Minuten gedauert, und das mit einer “Downtime” von gerade mal ca. 1 Minute.

Die Schaar meiner Leser wird das verkraftet haben, schätze ich …

[Update] Und morgen berichte ich, wie ich das aktuelle Ubuntu (Alpha 3 von Lucid Lynx) auf mein Netbook gepackt habe — und nun endlich wieder meinen iPod-Touch mit Rhythmbox synchronisieren kann… ;-)

MicroBlogging…

17. März 2010

identi.ca

…hat mich jetzt auch erwischt. Aber man findet mich nicht auf dem proprietären, “closed source” Twitter, sondern auf dem quelloffenen Identica. So, follow me on Identi.ca: theloser

Würde mich interessieren, ob und wer von Euch ebenfalls zwitschert …

Google kommt auch zu Dir!

17. März 2010

Schnell nochmal eben duschen gehen…

Wer sich bisher schon darüber echauffiert hat, dass Google mit allerlei Fahrzeugen durch unsere Straße fährt und alles fotografiert, was nicht bei Drei auf dem Baum ist, der sollte sich folgendes, kürzlich an die Öffentlichkeit gelangtes Video angucken, in dem die neusten Plände von Google aufgedeckt werden: Google Home View!

Google Home View