Archiv für die Kategorie „Tut weh“

Zeitverschwendung…

Montag, 17. Januar 2011

Kleine Rechnung:

Rund 200 mal im Jahr pendel ich fast 100 Kilometer mit der Bahn zur Arbeit, morgens und abends. Im Laufe meiner 10,3 Dienstjahre sind so unglaubliche 407.880 Kilometer zustande gekommen. Der Äquator der Erde hat eine Länge von rund 40.075 Kilometern, d.h. ich bin in 10 Jahren gut 10 mal mit der Bahn um den Äquator gefahren.

Täglich wende ich etwa zweidreiviertel Stunden für Fahrten zwischen Wohnort und Büro auf, auch rund 200 mal im Jahr. Das macht pro Jahr 550 Stunden, in 10,3 Jahren also 5.665 Stunden – oder anders ausgedrückt: 236 Tage oder 7,9 Monate.

In 10,3 Jahren habe ich also fast 8 Monate im Zug zwischen Schlaf- und Arbeitsstätte verbracht.

Frustrierend.

[Update: Gerald hat mich auf einen weiteren interessante Vergleich gebracht: In den letzten zehn Jahren habe ich mit der Bahn die Strecke von der Erde zum Mond zurück gelegt! Das ist noch erschreckender als die Tatsache, dass ich jedes Jahr einmal um die Erde fahre...]

Doppelmord und Stilblüten.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Vergangenen Montag in Hannover: Doppelmord wegen eines Fussballstreits.

Am Montagfrüh auf dem Weg zur Arbeit fahre ich an einer Szene wie aus einem Krimi vorbei: Ein Straßenabschnitt ist gesperrt, Fahrzeuge mit Blaulicht stehen quer auf der Fahrbahn und dem Gehweg, drum herum stehen einige Teams mit Fernsehkameras. Und mittendrin: Menschen in weißen Overalls, offensichtlich auf Spurensuche.

Dass es sich bei dieser Szene allerdings nicht um einen Dreh für einen neuen Tatort handelt, habe ich erst gestern erfahren: Zwei Italienier wurden kaltblütig erschossen wegen eines Streits über die Anzahl der Weltmeistertitel von Italien bzw. Deutschland. Unfassbar.

Noch viel schlimmer ist aber das, was man hierzu in einigen Onlinemedien findet: Offensichtlich automatisch lassen einige Webseiten am Ende eines Artikels über diesen Vorfall Links zu weiteren Artikeln mit “ähnlichem” Inhalt erscheinen, damit der geneigte Leser am besten gleich weiterliest und nicht sofort wieder verschwindet. Dabei kann es schon mal passieren, dass die brutalen Kopfschüsse in einem Atemzug mit einem blühenden Hannover genannt wird:

(Bildschirmfoto vom 07. Juli 2010, 14:15 Uhr, Quelle: sueddeutsche.de)

Lieblings-SPAM-Mail der Woche

Donnerstag, 24. Juni 2010

Diese Woche lautet meine Lieblings-SPAM-Mail wie folgt (den in der Mail enthaltenen Link habe ich entfernt :-)):

Lieber Kontoinhaber,
Ihr Konto wurde vorübergehend gewesen.
Zum Entfernen der Beschränkung klicken Sie bitte hier.
Thank You.

Google kommt auch zu Dir!

Mittwoch, 17. März 2010

Schnell nochmal eben duschen gehen…

Wer sich bisher schon darüber echauffiert hat, dass Google mit allerlei Fahrzeugen durch unsere Straße fährt und alles fotografiert, was nicht bei Drei auf dem Baum ist, der sollte sich folgendes, kürzlich an die Öffentlichkeit gelangtes Video angucken, in dem die neusten Plände von Google aufgedeckt werden: Google Home View!

Google Home View

Anti-Aggressions-Training gesucht!

Freitag, 11. Dezember 2009

WAS WILLST DU DENN, DU WURST?

Oh Mann, ich bin so aggro drauf, dass ich nur jedem raten kann, mir nicht vor die Linse zu laufen.

War das heute ein Tag! Er fing eigentlich ganz gut an, aber dann… Ich hätte reinschlagen können! Worein bzw. in wen will/sollte ich an dieser Stelle besser nicht sagen, wäre vielleicht zu direkt. Aber ich habe geschäumt vor Wut. So etwas habe ich die letzten Jahre noch nicht erlebt, unfassbar.

Gut, dass jetzt erst mal ein Wochenende ist. Man soll schliesslich nicht mit voller Wut im Bauch irgendwelche Dinge tun, die man eventuell später bereuen wird, sondern erst drüber schlafen. Da nehme ich mir jetzt richtig Zeit dafür. Außerdem werde ich mir erst mal ordentlich einen zwitschern, dann rauchen, bis ich kotzen muss und die Musik so laut aufdrehen, dass der Putz von den Wänden fallen wird!

HHHHHUUUUUUUAAAAAA!

Sinnlos

Samstag, 24. Oktober 2009

Braindead

Seit neustem findet sich auf den Wasserflaschen, die ich meistens kaufe, folgende Abbildung:

Wie jetzt?

Ich gebe zu, als ich diese Abbildung zum ersten mal sah, habe ich eine geschlagene Viertelstunden überlegt, was man mir damit sagen möchte. Eines war klar, irgendwas ist in drei Schritten auszuführen. Aber was? Das ist eine Flasche wie jede andere, ohne besonderen Verschluß, ohne Nippel, den man durch die Lasche ziehen muss, ohne Aufkleber unter dem Deckel oder auf der Flasche, die man abziehen kann, um irgendeinen Scheissdreck zu gewinnen, also was zum Teufel will uns der Autor (wahrscheinlich ein studierter Produktdesigner mit summa cum laude!) damit sagen?

Ich weiß es es! Da es sich um eine 2-Liter-Flasche handelt, ist es ein Sicherheitshinweis, wie man die Flasche zu halten hat und damit ausgießt, ohne sich ernstzunehmende Verletzungen zuzuziehen!

Getestet, und festgestellt: Geht nicht. Denn es fehlt ein entscheidender Schritt in der Bedienungsanleitung: Das Abschrauben des Deckels. Und wer glaubt, seinen Kunden müsse man erklären, wie man eine Flasche richtig hält, der müsste eigentlich auch wissen, dass diese Klientel nicht wissen kann, wie man einen Schraubverschluß öffnet!

Jedenfalls habe ich mir schon eine Ecke von einem Zahn abgebrochen bei dem Versuch, den Deckel mit dem Mund zu öffnen – denn beide Hände hatte ich ja schon an der Flasche! Ich werde demnächst mal einen Verbesserungsvorschlag an den Hersteller schicken müssen…