Kleine Rechnung:
Rund 200 mal im Jahr pendel ich fast 100 Kilometer mit der Bahn zur Arbeit, morgens und abends. Im Laufe meiner 10,3 Dienstjahre sind so unglaubliche 407.880 Kilometer zustande gekommen. Der Äquator der Erde hat eine Länge von rund 40.075 Kilometern, d.h. ich bin in 10 Jahren gut 10 mal mit der Bahn um den Äquator gefahren.
Täglich wende ich etwa zweidreiviertel Stunden für Fahrten zwischen Wohnort und Büro auf, auch rund 200 mal im Jahr. Das macht pro Jahr 550 Stunden, in 10,3 Jahren also 5.665 Stunden – oder anders ausgedrückt: 236 Tage oder 7,9 Monate.
In 10,3 Jahren habe ich also fast 8 Monate im Zug zwischen Schlaf- und Arbeitsstätte verbracht.
Frustrierend.
[Update: Gerald hat mich auf einen weiteren interessante Vergleich gebracht: In den letzten zehn Jahren habe ich mit der Bahn die Strecke von der Erde zum Mond zurück gelegt! Das ist noch erschreckender als die Tatsache, dass ich jedes Jahr einmal um die Erde fahre...]

