Archiv für die Kategorie „Über Mich“

Zeitverschwendung…

Montag, 17. Januar 2011

Kleine Rechnung:

Rund 200 mal im Jahr pendel ich fast 100 Kilometer mit der Bahn zur Arbeit, morgens und abends. Im Laufe meiner 10,3 Dienstjahre sind so unglaubliche 407.880 Kilometer zustande gekommen. Der Äquator der Erde hat eine Länge von rund 40.075 Kilometern, d.h. ich bin in 10 Jahren gut 10 mal mit der Bahn um den Äquator gefahren.

Täglich wende ich etwa zweidreiviertel Stunden für Fahrten zwischen Wohnort und Büro auf, auch rund 200 mal im Jahr. Das macht pro Jahr 550 Stunden, in 10,3 Jahren also 5.665 Stunden – oder anders ausgedrückt: 236 Tage oder 7,9 Monate.

In 10,3 Jahren habe ich also fast 8 Monate im Zug zwischen Schlaf- und Arbeitsstätte verbracht.

Frustrierend.

[Update: Gerald hat mich auf einen weiteren interessante Vergleich gebracht: In den letzten zehn Jahren habe ich mit der Bahn die Strecke von der Erde zum Mond zurück gelegt! Das ist noch erschreckender als die Tatsache, dass ich jedes Jahr einmal um die Erde fahre...]

Pokerface.

Sonntag, 11. Juli 2010

Besser als Lotto.

Seit Tagen hat es gefühlte 45 Grad draußen, auch die Wohnung hat sich auf knapp über 30 Grad aufgeheizt. Es hilft auch kaum etwas, die ganze Nacht über alle Löcher aufzureissen, um für etwas frische Luft zu sorgen. Also habe ich den heutigen Sonntag genutzt, um zuerst einen bereits als defekt abgeschriebenen, kleinen Ventilator zu reparieren, und anschließend habe ich auch mal wieder dem Online-Poker gewidmet.

Bisher mit Erfolg — sowohl, was den Ventilator als auch das Pokern angeht — und ich bin noch nicht fertig: Jeden Sonntag gibt es bei dem Online-Poker-Anbieter, bei dem ich spiele, Poker-Turniere, bei denen pro Turnier bis zu 750.000 US-Dollar ausgeschüttet werden, allerdings muss man sich in diese Turniere auch mit 215 US-Dollar “einkaufen”. Es sei denn, man spielt zuvor einen so genannten “Satelliten”, also ein kleineres Turnier, bei dem der Buy-In günstiger ist, und man als erster Gewinner ein Los für das große Turnier erhält.

Und genau das habe ich heute gemacht: 11 US-Dollar hat der Satellit gekostet, und ich habe nach rund 80 Minuten den ersten Platz belegt und mir damit das Ticket für das große Turnier heute Abend erworben — das, wie gesagt, rund 225 USD wert ist.

D.h. ab 19 Uhr bitte keine Anrufe mehr, sondern Daumen drücken! Wer mir nachweislich die Daumen gedrückt hat, wird an einer möglichen Siegprämie beteiligt — also bitte per Kommentar die Daumen drücken! Heute, JETZT!

[Nachtrag: Mit etwas mehr Übung könnte ich mir auch den Beruf des Poker-Spielers vorstellen. Vielleicht sollte ich es einfach mal probieren…?! Nachteil: Es gibt kein "festes" Einkommen bzw. kann das Einkommen auch stark schwanken, ja sogar ins Negative abrutschen. Vorteil: Weniger Stress, freie Zeiteinteilung, und die Möglichkeit auf ein wesentlich höheres Einkommen als heute. Zudem freie Wohnortwahl…]

[Nachtrag 2: 20:00 Uhr, von knapp 3.000 Spielern sind nur noch rund 2.500 dabei. Der 1. Platz gewinnt 117.000 US-Dollar, bis Platz 432 werden Gewinne ausgeschüttet. Mein Ziel: Unter die besten 400 Spieler zu kommen, damit bekomme ich 400+ US-Dollar.]

[Nachtrag 3: 20:45 Uhr, ausgeschieden an 1.728. Stelle, leider kein Preisgeld. 11 US-Dollar verspielt. Fahre ich morgen halt doch wieder ins Büro *grummel*]

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:11g_poker_chips.jpg

Die Sucht.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Mann, ich habe jetzt gerade echt Lust auf eine Zigarette. Weil es so eine typische Zigaretten-Situation ist. Nach Hause kommen von der Arbeit, draußen ist es kalt, ich bin im Warmen, und das erste, was ich da die letzten Jahre gemacht habe, war, mir eine Zigarette anzustecken.

Dabei ist es gerade mal erst rund 24 Stunden her, dass ich die letzte geraucht habe. Aber zu Silvester hatte ich mir fest vorgenommen, heute mit dem Rauchen aufzuhören, und das heißt, dass ich jetzt genug Zeit hatte mich drauf vorzubereiten. Zugegeben, die meiste Angst habe ich vor Alltagssituationen, die ich mit Zigaretten ausgefüllt habe: Warten auf den Zug, warten auf den nächsten Zug, Päusschen nach dem Mittagessen, Spaziergang vom Büro zum Bahnhof, Werbepausen im Fernsehen, warten auf noch einen Zug – ach, es gibt so viele Situationen, die es bis gestern mit Zigarette gab, und ab heute nun ohne geben wird. Hoffentlich!

Aber es fällt schon schwer… Mal abwarten, was die nächsten Tage so mit sich bringen werden…

Scheiss Frisur!

Donnerstag, 24. September 2009

Na, da habe ich mir ja etwas eingebrockt. War eben wieder mal 5-Klingen-Rasierklingen-mit-Indicator-und-Pflege-Strip für meinen batteriebetriebenen Super-Duper-Nassrasierer kaufen. Dabei falle ich jedesmal aus allen Wolken, wenn ich den Preis sehe (derzeit knapp 30 Euro für acht Rasierklingen!). Jetzt steht auf der Packung, dass man sich mit den acht Klingen bis zu sechs Monat lang rasieren kann.

Hallo, geht’s noch?

Auch zu Zeiten, als ich mir jeden Morgen nur den Bart rasiert habe, hat eine Klinge eigentlich nie länger als 10-14 Tage gehalten. Klar kann man sich länger mit dieser Klinge rasieren, wenn man damit leben kann, dass die Haut nach der Rasur aufgerissen, zerschnitten, stark gerötet und kurz danach total verpickelt ist.

Jetzt, wo ich meine Haare wieder offen trage und sie ebenfalls täglich rasiere, glaube ich kaum, dass ich eine Klinge länger als eine Woche nutzen kann. Ob das wirklich so eine gute Idee mit der neuen Frisur war…?!

Mal kurz überschlagen: eine Klinge hält eine Woche und kostet rund 3,50 Euro, das macht bei 52 Wochen im Jahr stolze 182 Euro! D.h. ich könnte mir eigentlich jedes Jahr einen Mittelklasse-Elektro-Rasierer leisten…

Weblog 2.0

Mittwoch, 23. September 2009

Neue Frisur – Neues Blog.

Ziemlich genau ein Jahr ist es nun her, dass ich den Versuch gewagt hatte, anstelle meiner (vakanten) Homepage ein „Blog“ einzurichten, auf der ich – zuversichtlich wie ich war – alle paar Tage etwas über mich, meine Umwelt und meine Mitmenschen schreiben wollte. Doch das Experiment ging irgendwie schief, nur gut ein Dutzend mal habe ich Texte in das Blog gestellt. Darüber hinaus waren die Inhalte dieser Texte deutlich zu persönlich, und daher habe ich mich nach einer eingehenden Reflektion dazu entschlossen, den alten Müll über Bord zu werfen und nochmal ganz von vorne anzufangen.

Den eigentlichen Sinn und Zweck eines Blogs will ich natürlich beibehalten. Dinge und Menschen, die mich bewegen, sollen hier Erwähnung finden. Und ich bin mir sicher, dass Personen aus meinem Umfeld genau wissen, wen oder was ich meine, ohne dass ich alles und jeden beim kompletten Namen nennen muss.

An allen Anderen, die – wie auch immer – auf dieses Blog gestoßen sind: Ich werde hier nicht mehr mitteilen, als ihr wissen sollt. Ich könnte mir daher vorstellen, dass es Euer erster und wahrscheinlich auch letzter Besuch auf meiner Homepage gewesen ist.