Archiv für die Kategorie „Urlaub“

Verfahren

Dienstag, 1. Juni 2010

Ende Tag vier unserer diesjährigen Radtour. Unterkunft ist das YMCA in Basel, nach gut 300 Kilometer entlang des Bodensees und des Rheins schmerzen nicht nur die Muskeln, auch das Sitzfleisch ist leicht “strapaziert”. Jeden Tag knapp sechs Stunden auf dem Fahrrad zu sitzen bin ich einfach nicht gewohnt.
Und es ist wie fast immer: Wir quälen uns alle, wohingegen die meisten anderen Menschen unter “Urlaub” wohl etwas ganz anderes verstehen. Aber es hat ja auch sein gutes: ich lerne mit einem Mal viele Orte und Gegenden der Region, in der ich aufgewachsen bin aus einer ganz neuen Perspektive kennen.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass auf den letzten beiden Tagen dieser Tour das Wetter noch einigermassen mitspielt und wir weiterhin pannenfrei bis ans Ziel kommen.
Ich melde mich mich einem kurzen Update, sobald ich wieder zu Hause bin (und ja, ich freue mich auf meinen gepolsterten Schreibtischstuhl und auf meine weiche Couch…).

[Update 1] Zurück von der Tour. Fazit: Keine technischen Ausfälle, keine Platten, keine krankheitsbedingten Unterbrechungen oder Absagen. Gesamtkilometer: ca. 500 und ein paar zerquetschte. Nette Tour mit netten Leuten, lasst uns schnell die Tour für’s nächste Jahr planen.

[Update 2] Meinen Fahrradhelm habe ich inzwischen ausgemistet, muss mir schnell einen neuen kaufen (ich fühle mich inzwischen echt unsicher auf dem Rad ohne Helm). Vielleicht auch ein neues Fahrrad für die kommende Tour…?!

Getriebeschaden

Sonntag, 27. September 2009

Nein, nicht Formel 1.

Heute, zum Abschluß meines Urlaubes, habe ich wieder eine kleine Radtour mit Freunden gemacht. Nach über 600km auf der Ostseeradtour und einer kleineren “Vorbereitungsfahrt” zusammen mit meiner Mutter, die alle ohne Pannen verlaufen waren, musste es ja irgendwann einmal passieren…

Wir sind von Göttingen aus an die Weser gefahren, nach Bursfelde. Dort lecker gegessen (leider schon lange kein Geheimtipp mehr, aber immer noch eine Pause wert: die Klostermühle Bursfelde!), und kurz nach dem Aufbruch weseraufwärts Richtung Hannoversch Münden ist es dann passiert: Ein Schraube an einer Tretkurbel war plötzlich weg und die Tretkurbel war lose. Zuvor hatte sich das schon angedeutet, und wir hatten mit allen verfügbaren Werkzeugen versucht, die Schraube so gut es ging immer wieder festzuziehen (Aber wer nimmt schon auf so eine kleine Radtour ein Spezialwerkzeug für Tretkurbeln mit…?!). Keine Chance mehr, mit diesem Rad weiterzufahren.

Sehr schade, von dort aus wären es nur noch knapp 20 Kilometer bis zum Ziel gewesen, aber wir haben nicht mal mehr die Schraube gefunden, die die Kurbel gehalten hätte. Also entschieden wir uns, uns aufzuteilen, und Gerald blieb mit meinem Telefon zurück um einen Autotransport zurück nach Göttingen zu organisieren, und Sabine, Melanie, Michael und ich sind weiter nach Hannoversch Münden gefahren.

Als wir um 20 Uhr dann wieder in Göttingen waren (von Hannoversch Münden aus ging’s mit dem Cantus zurück nach Göttingen) war Gerald schon zu Hause und geduscht! Gerald, korrigier mich, wenn ich falsch liege: Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Du nicht besonders betrübt über die Tatsache gewesen bist, nicht weiter fahren zu müssen und auch auf die Zugfahrt mit den Rädern zurück nach Göttingen verzichten zu können?

Aber egal, wer wie unterwegs war: Ich hoffe, es hat trotzdem allen viel Spass gemacht und der Muskelkater morgen hält sich in Grenzen. Mir jedenfalls hat es gefallen, und es war nett mit Euch!

Auf jeden Fall wiederholungswürdig…

Urlaubsende in Sicht

Freitag, 25. September 2009

Sad, but true

Dinge, die ich unbedingt noch erledigen muss:

  • Wäsche waschen und bügeln
  • Aufräumen und putzen (um u.a. die derzeitige vorhandene innere Ordnung möglichst lange aufrecht zu erhalten)
  • Ablage (Papierkram eben…)
  • Pfandflaschen zurückbringen und und von dem Erlös einkaufen (endlich kommt mein Fahrradanhänger mal wieder zum Einsatz)
  • Meinen (neuen) Fernseher mit dem Verstärker verkabeln
  • Ein paar wichtige E-Mails schreiben
  • und das wichtigste: entspannen!

[Update 1] Die erste Wäsche ist durch und hängt auf dem Wäscheständer, die zweite Maschine läuft. Der Fahrradanhänger (der bis 150kg Zuladung freigegen ist!) ist geputzt und die Reifen sind wieder aufgepumpt; mit dem war ich zweimal Altglas und Pfandflaschen wegbringen. Ergebnis: Rund 150 Posten auf der Quittung, 19,48 Euro Pfand. Was ich so alles in den letzten Jahren einfach nur in den Keller geräumt habe *wunder* … Jetzt geht’s (nach einer kurzen Entspannung) an den Papierkram.

[Update 2] Die Klammoten aus Maschine fünf und sechs sollten im Laufe des Tages auch trocken werden, der Papierkram ist immer noch noch nicht abgeheftet, aber dafür ist aufgeräumt und ich bin erholt. Kurzfristig kam gestern dann noch eine Einladung zu Kaffee und Kuchen und später zu Zwiebelkuchen dazu, dadurch lasse ich mich aber nicht aus dem Konzept bringen…

Blaue Reise

Mittwoch, 23. September 2009

Da wir gerade beim Thema “Urlaub” sind, hier zur Vervollständigung: Natürlich kann man Aktiv-Urlaub nur machen, wenn man als Ausgleich zuvor schon einen absoluten Faulenzerurlaub genossen hat. Im Frühjahr dieses Jahres war ich zusammen mit Heike und Andreas in der Türkei auf einer “Blauen Reise”. Eine Woche Entspannung pur. In der Sonne auf dem Schiffsdeck liegend von Bucht zu Bucht gefahren zu werden, dabei ein kühles Bierchen geniessend, und zwischendurch ein bisschen Baden gehen, wer kann da schon “nein” sagen.

Danke an dieser Stelle an die Super-Crew (Kapitän Apo, Chefkoch Taifun und Mädchen-für-Alles Mustafa), an die Mitreisenden, die (zum überwiegenden Teil) die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis haben werden lassen und natürlich an Heike und Andreas, die die Idee für diese Reise hatten und denen ich das schöne Foto verdanke!

Einfach mal die Seele baumeln lassen …

(Auf eine Verlinkung der Homepage der Crew habe ich an dieser Stelle bewußt verzichtet, da mir die Seite nicht ganz koscher erscheint… Sorry Apo, auch wenn ich glaube, dass Dir gar nicht bewußt ist, dass über Deine Homepage möglicherweise Trojaner verteilt werden.)

Mit dem Rad, Kamerad

Mittwoch, 23. September 2009

… und als ob ein (aktiver) Urlaub nicht genug gewesen wäre, war ich noch vor der Wanderung in Südtirol eine Woche zusammen mit Freunden auf dem Rad an der Ostsee unterwegs!

Radlerpause

Herbststimmung

Mittwoch, 23. September 2009

Herbststimmung oberhalb des Reschensees

Herbststimmung oberhalb des Reschensees in Südtirol — danke an Jürgen und Franziska für die schönen Wandertage!